Workshops

WORKSHOPS

Die Grenzen zwischen den Genres der Bildenden Kunst werden im ATLJAE in der Verknüpfung mit anderen Disziplinen wie der Literatur, Kunstgeschichte und Geisteswissenschaft aufgelöst. Im Zentrum aller Workshops steht die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe – gegenseitige Hilfestellung, anregende Diskussion, konstruktive Kritik und eine freundliche Atmosphäre begleiten die Teilnehmer auf ihrem künstlerischen Weg. Die Reflexion der entstehenden Arbeiten und des eigenen Arbeitsprozesses wird dabei ständig angeregt und führt zur inhaltlichen und formalen Verdichtung des Ergebnisses. Die   Workshopdauer - von wenigen Stunden bis hin zur Projektwoche - passe ich gern an eure Wünsche an. Sprecht mich einfach an!

COLLAGE

geeignet ab 8 Jahren

Reißen // schneiden // legen // verwerfen // überdenken // kleben // abziehen // einarbeiten // montieren – vorsichtig // rabiat // spontan // reflektiert: Im Fokus liegt das Experiment, die Erkundung verschiedener Materialien, das Spinnen, Verfestigen und Diskutieren von Ideen. Gestalterische Erprobungen und kunsthistorische Diskurse treten neben die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Künstlern und aktuellen Ausstellungen.


GRAFFITI

geeignet ab 10 Jahren


Was unterscheidet Street Art und Graffiti, Writings von Tags, was sind Stencils, was Murals und: Was genau umfasst Urban Art? Graffiti wird in der Theorie erforscht, Begriffe abgegrenzt und ihre Position im kunstwissenschaftlichen Kontext reflektiert. Mit allen Mitteln der Straßen-Kunst –  Spraydosen, Farbeimern, Markern – wird es dabei mächtig bunt. Ein Fest für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

DRUCKFRISCH

geeignet ab 4 Jahren

Fantasietiere und seltsame Figuren in geheimnisvollen Landschaften zum Leben erwecken? Ob mit Küchenutensilien, Bürobedarf oder Selbstgeschnitztem - wir bedrucken Untergründe mit allem, was wir in unsere bunten Finger kriegen und sind gemeinsam gespannt auf die Ergebnisse!   


STADT - LAND - KUNST

geeignet ab 12 Jahren

Die Stadt als Galerie. Welche Bedeutung hat Kunst im öffentlichen Raum für das kulturelle Leben der Stadt? Fragestellungen zu Public Art, Kunst am Bau, architektonischen Phänomenen und den Bewohnern einer Stadt werden verknüpft und deren Wechselbeziehungen erörtert. Inter-ventionen erhalten einen Ehrenplatz.


ABOUT

Das ATLJAE vereint die kunstpädagogische Konzeption, Organisation und Begleitung von kreativen Bildungsangeboten im schulischen und außerschulischen Bereich.


LERNEN DURCH KUNST

Die Türen des ATLJAEs stehen offen für alle Altersgruppen, Menschen gleich welcher Herkunft und welches sozialen Hintergrunds. Ob zur Stärkung der Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, als kreatives Teambuilding mit Firmen oder Weiterbildung für Kunstpädagogen, die auf der Suche nach neuen Lehrmethoden sind: Ich glaube, dass jeder Mensch eine musische Ader besitzt, die mithilfe der passenden Methoden und einer niedrigschwelligen Aufbereitung von Themen erfolgreich angezapft werden kann.


FORSCHEN, EXPERIMENTIEREN, EINTAUCHEN

Vor dem Ergebnis steht bei der ATLJAE-Arbeit der künstlerische Prozess, der individuell mit und von den jeweiligen Mitwirkenden gestaltet wird, der alle Sinne ansprechen und neue Perspektiven aufwerfen soll.

WORKSHOPLEITUNG

FLORIAN BÖLIKE

Ich bin Experte für Kunst im öffentlichen Raum, als Graffiti-Künstler aktiv und u.a. Mitglied des Künstlerkollektivs Ostgen. Geboren 1988 in Frankfurt (Oder), schloss ich 2016 meinen Bachelor als Freier Kunstpädagoge an der Universität Leipzig ab. Neben der künstlerischen und kuratorischen Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen (bspw. Kunstverein in Frankfurt (Oder)/2011, Kunstspektakel KW 14 im Sektor Evolution in Dresden/2014/2015, OSTRALE/2015) und der Teilnahme an mehreren Graffiti-Festivals (bspw.  Urban Art #10 in Cottbus/2013,  IBUg/ 2014/2015/2017) organisierte und leitete ich bereits eine Vielzahl an Graffiti-Workshops mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen. Durch die mehrfache, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendhäusern im In- und Ausland konnte ich mir auf diese Weise seit 2006 ein breites und vielfältiges pädagogisches Netzwerk aufbauen und umfassende Erfahrungen in der schulischen und außerschulischen, internationalen Jugendarbeit sammeln. Künstlerische und sozialpädagogische Graffiti-Präventionsprojekte sowie Arbeitsgemeinschaften an Schulen und die Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen gehören ebenso zu meinem Werdegang.